Sweatshop Projekt

Sweatshop erleben und am eigenen Leib spüren

Wie ergeht es den Arbeiter/innen in der Dritten Welt, die unter den unwirtlichsten Bedingungen arbeiten müssen? Ohne Rechte. Mit vielen Pflichten und Regeln. Für einen mickrigen Lohn.

terrafair hat mit der reformierten und katholischen Kirchgemeinde Grüningen ein Sweatshop-Projekt erarbeitet, das mit Jugendgruppen oder Schulkassen durchgeführt werden kann. Das Projekt besteht aus zwei Teilen: im ersten arbeiten die Kinder/Jugendliche unter Sweatshopbedingungen. Danach werden die Erfahrungen und Gedanken ausgetauscht. Die Kinder/ Jugendliche bekommen die Ungerechtigkeit am eigenen Leib zu spüren und lernen so wieso Fairer Handel so wichtig ist.


1. Durchführung des Sweatshop-Projekt in Grüningen

Das erste Sweatshop-Projekt wurde in Grüningen an den Kokoru-Projekttagen durchgeführt. Unter Sweatshopbedingungen wurden Nüsse geknackt, von den Resten der Schale befreit, abgewogen, abgepackt und angeschrieben.


Das Sweatshop-Projekt in den Medien:

sweatshopgrueningen_ta.pdf

Tages Anzeiger Bericht vom 10. März 2007

Sweatshop_Grueningen_ZO.jpg

Zürcher Oberländer Bericht vom 10. März 2007


Und hier noch einige Bilder dazu:

Bezug von Arbeitskleidung (die natürlich bezahlt werden muss)
Der Fabrikchef macht sich ein schönes Leben, die Hallenchefin schaut für Ordnung
es dürfen keine Nussschalenreste mehr dabei sein, sonst gibts Lohnabzug
monotone Arbeit: arbeiten im Akkord...
...unter den Augen strenger, unfairer Aufsehern
geleistete Arbeit, aber auch Strafen werden auf der Lohnkarte vermerkt
die Aufseher schauen genau
zahlreiche Verbote machen den ArbeiterInnen das Leben schwer
nicht für alle ist die Arbeit gleich hart: am gemütlichsten hat es die Arbeiterin, die die Packungen anschreibt
niemand darf sprechen, lachen oder Pause machen, dafür sorgen die Aufseher
wenn der Fabrikchef etwas zu sagen hat, wird zugehört
die besonders fleissigen Mitarbeiterinnen werden den anderen als gutes Beispiel vorgeführt
Arbeitsende: die ArbeiterInnen bekommen ihren Lohn ausgezahlt. Nach Abzug der Kosten für Arbeitsmaterial und Strafen bleibt fast nichts übrig.
Die Befreiung nach dem Rollenspiel: die Jugendlichen werden ihre unangenehme Arbeitskleidung los

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