Das terrafair-Magazin Nr. 16 ist erschienen
In dieser Ausgabe haben wir uns dem Thema Spielsachen gewidmet.
In den Medien wurde bereits viel über die Missstände in der chinesischen Spielzeugproduktion berichtet. Auch wir wollen dieses Thema nicht ausblenden, denn die meisten Spielsachen kommen aus China! Und die Fakten sprechen für sich: was hier unseren Kindern Freude bereitet, wird da von ArbeiterInnen unter miserablen Bedingungen hergestellt.
Der Trend hin zum virtuellen Spiel entschärft die Problematik keineswegs. Auch bei der Produktion von elektronischen Spielen werden Menschen ausgebeutet. Die Kampagne makeIT- fair berichtet ausführlich darüber; wir haben für Sie die aktuelle Studie zusammengefasst.
In Deutschland engagiert sich die Aktion fair spielt seit über zehn Jahren für faire Regeln in der Spielzeugproduktion. Uwe Kleinert, Koordinator der Aktion, schreibt über die Gründe für die zögerliche Umsetzung eines Verhaltenkodex. Und wer en- gagiert sich hierzulande für bessere Arbeitsbedingungen in der Spielzeugbranche? Lesen Sie über die Erfolge der Schweizer Spielzeugkoalition drei Jahre nach ihrer Gründung.
Vielen schon einen Schritt voraus ist die Firma Tramondi: seit 2002 produziert sie Fussbälle in Fairtrade-Qualität. Im Interview erläutert Gründer Peter Mucha die Firmenphilosophie.
Der Ball liegt aber wie immer auch bei uns KonsumentInnen. Nicht nur die Eltern, sondern auch die Werbe- und Marketingbranche interessiert sich brennend für die Bedürfnisse der Kinder. Lesen Sie über die Strategien im Kampf um die Gunst der Kinder. Was meinen Sie dazu, dass Kinder auch beim WWF im Fokus von Kampagnen stehen?
Haben Sie schon alle Weihnachtsgeschenke eingekauft? Hoffentlich nicht! In den Rubriken Fokus, Zoom, Ticker und Blickfang stellen wir Alternativen zu den Spielwaren aus China vor. Und falls es nichts Spielerisches sein sollte, wie wäre es mit dem soeben erschienenen Sachbuch «Fairer Handel»?


